PiA-Ausbildung: Praxisanleitung in der Kita

Es ist September, das neue Kita-Jahr hat begonnen - und mit ihm kommt deine neue PiA-Kraft. Motiviert, ein bisschen nervös, mit einem Ordner voller Fachschulaufgaben unter dem Arm. Ab heute wechseln sich Fachschule und Praxis regelmäßig ab.

Die Frage ist: Wird sie in dieser Zeit zur kompetenten Fachkraft heranreifen, die dein Team dringend braucht? Oder wird sie nach dem zweiten Ausbildungsjahr abbrechen, weil die Begleitung nicht gestimmt hat?

Die Antwort hängt maßgeblich von einer Person ab: der Praxisanleitung.

Was ist PiA - und warum ist dieses Ausbildungsmodell so wichtig?

PiA steht für praxisintegrierte Ausbildung zur Erzieherin oder zum Erzieher. Im Gegensatz zu Ausbildungsformen mit längeren Praxisblöcken verbindet PiA Fachschule und vergütete Praxis fortlaufend. Wie viele Tage auf die beiden Lernorte entfallen, regeln Bundesland, Fachschule und Träger.

Die fortlaufende Verzahnung kann die Ausbildung auch für Quereinsteiger in der Kita zugänglich machen. PiA-Auszubildende erhalten eine Ausbildungsvergütung. Die Bundesagentur für Arbeit nennt für tariflich vergütete Ausbildungen im öffentlichen Dienst aktuell 1.491 EUR, 1.552 EUR und 1.653 EUR brutto pro Monat für die drei Ausbildungsjahre. Bei freien und kirchlichen Trägern können andere Regelungen gelten.

PiA vs. klassische Ausbildung - die Unterschiede auf einen Blick

AusbildungsformVerhältnis von Schule und PraxisVertrags- und VergütungslogikLeitungsaufgabe
Vollzeitschulische FachschuleUnterricht mit integrierten PraktikaPraktika und Schulphase richten sich nach Landesmodell und PraxisvertragLernziele, Einsatzgrenzen und Beurteilung mit der Fachschule abstimmen
Berufspraktikum oder Anerkennungsjahrpraktische Tätigkeit vor der staatlichen Anerkennung, soweit das Land sie vorsiehteigener Praktikantenstatus; bei TVöD-Arbeitgebern kann der TVPöD einschlägig seinAnerkennungsvorgaben, Vertrag und Anleitung vor Beginn klären
PiAFachschule und vergütete Praxis fortlaufend verzahntAusbildungsvertrag; im TVöD-Bereich kann der TVAöD geltenAnleitung über mehrere Lernjahre verbindlich einplanen
Berufsbegleitende AusbildungFachschule parallel zu einer BeschäftigungArbeits- und Lernstatus unterscheiden sich nach Land und VertragArbeitsaufgaben, Lernaufgaben und Personalanrechnung getrennt prüfen

Vergütung, Fachkraftstatus und Anrechnung auf den Personalschlüssel sind drei verschiedene Prüfungen. Eine bezahlte PiA-Kraft ist nicht automatisch eine voll einsetzbare Fachkraft. Ebenso ist ein Anerkennungsjahr nicht bloß ein anderes Wort für PiA. Maßgeblich bleiben Ausbildungsordnung, Fachschule, Vertrag, Tarif und die aktuelle Personalregel deines Bundeslands.

Für dich als Leitung bedeutet PiA: Du hast die Auszubildende nicht nur für ein Blockpraktikum oder ein Anerkennungsjahr, sondern über die gesamte Ausbildungszeit. Wie lang die ist, regeln die Länder unterschiedlich - laut Bundesagentur für Arbeit je nach Bundesland und Ausbildungsmodell zwischen zwei und sechs Jahren. Im verbreiteten dreijährigen PiA-Modell sind es drei Jahre. Das ist eine enorme Chance - aber auch eine Verpflichtung, die Anleitung professionell zu gestalten.

Die Rolle der Praxisanleitung: Mehr als „nebenbei begleiten”

Praxisanleitung bei PiA ist kein Ehrenamt, das man einer engagierten Kollegin „mit draufpackt”. Es ist eine pädagogische Führungsaufgabe mit klar definierten Verantwortlichkeiten.

Was eine Praxisanleitung konkret tut

  • Ausbildungsplan erstellen und pflegen: Lernziele definieren, die zum Ausbildungsstand und zum Rahmenlehrplan der Fachschule passen
  • Regelmäßige Anleitungsgespräche führen: In einem verbindlich vereinbarten Rhythmus, strukturiert und dokumentiert
  • Praxisaufgaben begleiten: Angebote gemeinsam planen, durchführen lassen, reflektieren
  • Beobachten und Feedback geben: Kompetenzentwicklung systematisch verfolgen, ehrliches und wertschätzendes Feedback formulieren
  • Beurteilungen schreiben: Zwischenbeurteilungen und Abschlussbeurteilung nach Kompetenzrastern der Fachschule
  • Mit der Fachschule kooperieren: Praxisbesuche vorbereiten, an Anleitertreffen teilnehmen, Ausbildungsstand abstimmen
  • Konflikte moderieren: Wenn es im Team knirscht, wenn die Auszubildende an Grenzen stößt, wenn Erwartungen kollidieren

Aufgaben und Einsatzgrenzen nach Praktikumsart

Eine Einheitsliste „Das dürfen Praktikant:innen“ führt in die Irre. Richte Aufgaben an Praktikumsart, Ausbildungsziel, Alter, Vorwissen und den Vorgaben der Schule oder Fachschule aus. Ein kurzes Schülerpraktikum braucht eine andere Aufgabenstufe als ein Berufspraktikum vor der staatlichen Anerkennung.

PraktikumsartGeeigneter EinstiegMögliche nächste StufeKlare Leitungsprüfung
Schüler- oder Orientierungspraktikumbeobachten, Material vorbereiten, bei Alltagssituationen gemeinsam mit einer Fachkraft unterstützenein kleines Angebot unter unmittelbarer Begleitung vorbereiten und reflektierenkeine eigenständige Gruppenaufsicht; Alter, Jugendarbeitsschutz und Unfallversicherung vorab klären
Fachschulisches BlockpraktikumBeobachtungsauftrag, Tagesablauf und pädagogische Angebote begleitet übernehmenAufgaben schrittweise nach Ausbildungsplan erweiternLernziele, erlaubter Selbständigkeitsgrad und Beurteilung mit der Schule abstimmen
Berufspraktikum oder Anerkennungsjahrdefinierte pädagogische Aufgaben mit regelmäßiger Anleitungje nach Landesvorgabe zunehmend selbständig planen, durchführen und reflektierenAnerkennungsordnung, Eignung, Aufsicht und Personalanrechnung getrennt prüfen
PiALernaufgaben passend zum Ausbildungsjahr und KompetenzstandVerantwortung stufenweise erhöhen und in Anleitungsgesprächen auswertenAusbildungsplan, Landesregel und Fachschulvereinbarung haben Vorrang vor Faustregeln

Aufsicht und Praxisanleitung sind nicht dasselbe. Bei geeigneten fortgeschrittenen Praktikant:innen können Aufgaben nach Einweisung und Kontrolle erweitert werden; eine pauschale bundesweite Aussage, Praktikant:innen dürften nie allein mit Kindern sein, wäre zu weit. Schülerpraktikant:innen planst du konservativ nicht als alleinige Aufsicht ein. Entscheidungen mit rechtlicher Tragweite, alleinige Notfallverantwortung und Fallsteuerung im Kinderschutz bleiben bei den zuständigen Fachkräften, der Leitung oder dem Träger.

Für Minderjährige prüfst du zusätzlich das Jugendarbeitsschutzgesetz. Vor dem ersten Kindkontakt gehören außerdem Schutzkonzept, Verhaltenskodex, Datenschutz, Hygiene, Notfallwege und die konkrete Aufsichtsregel in eine dokumentierte Einführung. § 72a SGB VIII erlaubt keine pauschale Kurzformel, wonach jede Praktikumsform automatisch dieselbe Führungszeugnisprüfung auslöst. Kläre Status, Kontaktprofil und die verbindlichen Trägervorgaben vor Beginn.

Wer darf Praxisanleitung übernehmen?

Die Anforderungen variieren je nach Bundesland und Fachschule. Prüfe insbesondere:

  • welche berufliche Qualifikation anerkannt wird
  • welche Berufserfahrung verlangt wird
  • ob eine Zusatzqualifikation zur Praxisanleitung vorgeschrieben ist
  • welche Präsenz und Zusammenarbeit im Arbeitsbereich erwartet wird

Als Leitung liegt es an dir, sicherzustellen, dass die Person, die du als Praxisanleitung einsetzt, diese Voraussetzungen erfüllt - und dass sie die zeitlichen Ressourcen bekommt, die sie braucht.

Den Ausbildungsplan erstellen: Struktur für die gesamte Ausbildung

Ein Ausbildungsplan ist das Rückgrat der PiA-Begleitung. Er gibt beiden Seiten Orientierung: Die Auszubildende weiß, was wann von ihr erwartet wird. Die Praxisanleitung hat einen roten Faden, an dem sie die Begleitung ausrichtet.

Was ein guter Ausbildungsplan enthält

Für jedes Ausbildungsjahr:

  • Lernziele, abgestimmt auf den Rahmenlehrplan der Fachschule und die Kompetenzstufe der Auszubildenden
  • Konkrete Aufgaben und Verantwortungsbereiche, die schrittweise zunehmen
  • Praxisaufgaben, die mit den Fachschulmodulen verknüpft sind
  • Meilensteine, anhand derer der Fortschritt sichtbar wird
  • Zeitliche Planung für Anleitungsgespräche, Reflexionen und Beurteilungszeiträume

Die Ausbildungsjahre im Überblick

Der folgende Aufbau beschreibt das verbreitete dreijährige PiA-Modell. Dauert die Ausbildung in deinem Bundesland oder in eurem Modell kürzer oder länger, staffelst du die Phasen entsprechend - maßgeblich sind das Landesrecht und der Kooperationsvertrag mit deiner Fachschule.

1. Ausbildungsjahr - Ankommen und Beobachten

Im ersten Jahr geht es darum, den Kita-Alltag zu verstehen, Beziehungen zu Kindern aufzubauen und grundlegende pädagogische Handlungsfelder kennenzulernen. Die Auszubildende arbeitet überwiegend begleitend und unterstützend.

Typische Lernfelder:

  • Tagesablauf begleiten und verstehen
  • Beziehungsaufbau zu einzelnen Kindern
  • Beobachten und erste Dokumentation
  • Hygiene, Sicherheit, Aufsichtspflicht
  • Elternkontakte im Alltag (Tür-und-Angel-Gespräche)

2. Ausbildungsjahr - Mitmachen und Erproben

Die Auszubildende übernimmt zunehmend eigenständige Aufgaben: eigene Angebote planen und durchführen, Kleingruppenarbeit, erste Elterngespräche mit Unterstützung. Die Praxisanleitung zieht sich schrittweise zurück, bleibt aber als Sparringspartnerin präsent.

Typische Lernfelder:

  • Eigenständige pädagogische Angebote
  • Bildungsprozesse beobachten und dokumentieren
  • Zusammenarbeit mit Eltern vertiefen
  • Teamarbeit und eigene Rolle reflektieren
  • Inklusion und Vielfalt in der Praxis

3. Ausbildungsjahr - Eigenverantwortung und Vertiefung

Im letzten Ausbildungsjahr - im dreijährigen Modell also im dritten - arbeitet die Auszubildende weitgehend eigenverantwortlich. Sie kann eine Teilgruppe selbstständig begleiten, Elterngespräche führen und trägt Verantwortung für einzelne Projekte oder Bildungsbereiche. Die Anleitung fokussiert sich auf Reflexion und Vertiefung.

Typische Lernfelder:

  • Eigenverantwortliche Gruppenarbeit
  • Komplexere Elterngespräche (Entwicklungsgespräche)
  • Konzeptionelle Mitarbeit
  • Fachliche Vertiefung in einem Schwerpunktbereich
  • Vorbereitung auf die Fachkräfterolle nach der Ausbildung

Praxistipp: Den Plan leben, nicht abheften

Der beste Ausbildungsplan nützt nichts, wenn er in der Schublade liegt. Mach ihn zum lebendigen Dokument: Bring ihn in jedes Anleitungsgespräch mit, hake ab, was erreicht wurde, passe an, was nicht passt. So wird er zum gemeinsamen Arbeitsinstrument statt zum Papiertiger.

Reflexionsgespräche führen: Das Herzstück guter Anleitung

Wenn du eine einzige Sache aus diesem Artikel mitnimmst, dann diese: Reflexionsgespräche sind der wichtigste Baustein der Praxisanleitung. Nicht die Beurteilung, nicht der Ausbildungsplan - das Gespräch.

Warum Reflexionsgespräche so entscheidend sind

PiA-Auszubildende erleben ihren Arbeitsalltag häufig unreflektiert. Sie tun Dinge, weil die erfahrenen Kolleginnen es so machen. Sie reagieren intuitiv auf Situationen, ohne zu verstehen, warum sie so reagieren. Das ist normal - und genau hier setzt die Praxisanleitung an.

Ein gutes Reflexionsgespräch hilft der Auszubildenden:

  • Eigenes Handeln bewusst wahrzunehmen
  • Theoretisches Wissen aus der Fachschule mit der Praxis zu verknüpfen
  • Alternative Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln
  • Die eigene professionelle Haltung zu reflektieren

So strukturierst du ein Reflexionsgespräch

Ein bewährtes Format für wöchentliche Anleitungsgespräche (ca. 30-45 Minuten):

Dieses Reflexionsgespräch wird in vielen Einrichtungen auch Anleitergespräch genannt. Ob Praxisanleiter:in oder Praxisanleitung im Sprachgebrauch eures Trägers steht, der Ablauf bleibt derselbe und lässt sich als Gesprächsvorlage nutzen:

  1. Ankommen (5 Min.): Wie geht es dir diese Woche? Was beschäftigt dich?
  2. Rückblick (10 Min.): Welche Situation möchtest du besprechen? Was ist passiert? Was hast du beobachtet?
  3. Reflexion (15 Min.): Was war dein Ziel in der Situation? Was hat gut funktioniert? Was würdest du beim nächsten Mal anders machen? Welche fachliche Grundlage steckt dahinter?
  4. Ausblick (10 Min.): Was nimmst du dir für die nächste Woche vor? Welche Unterstützung brauchst du? Gibt es Praxisaufgaben von der Fachschule?

Gesprächsführung: Die richtige Balance finden

Gute Anleitungsgespräche bewegen sich zwischen zwei Polen: Wertschätzung und Ehrlichkeit. Beides gehört zusammen.

Fragen statt Sagen: Statt „Das hast du falsch gemacht” lieber: „Was war dein Plan bei dem Angebot? Und was ist dann tatsächlich passiert?” Die Auszubildende soll selbst reflektieren, nicht nur Anweisungen empfangen.

Konkret statt allgemein: „Du machst das schon gut” hilft niemandem. „Mir ist aufgefallen, wie geduldig du heute beim Anziehen mit Lina warst - das hat ihr Sicherheit gegeben” schon.

Kritik immer mit Perspektive: „Die Überleitung von der Freispielphase ins Angebot war heute chaotisch. Lass uns gemeinsam überlegen, wie du die Kinder beim nächsten Mal besser abholen kannst.”

Dokumentation: Kurz, aber verbindlich

Halte nach jedem Gespräch die wichtigsten Punkte schriftlich fest:

  • Besprochene Themen und Situationen
  • Vereinbarte Ziele für die kommende Woche
  • Offene Fragen oder Unterstützungsbedarf

Das dauert fünf Minuten - und spart dir Stunden, wenn du die Beurteilung schreiben musst.

Die Beurteilung schreiben: Kompetenzbasiert und fair

Mindestens einmal pro Ausbildungsjahr - oft auch halbjährlich - musst du als Praxisanleitung eine schriftliche Beurteilung der Auszubildenden verfassen. Für viele Anleitungen ist das der unangenehmste Teil der Aufgabe: Wie formuliere ich ehrlich, ohne zu verletzen? Wie werde ich der Entwicklung gerecht?

Kompetenzbasiert beurteilen

Die meisten Fachschulen arbeiten mit Kompetenzrastern, die sich an den Lernfeldern des Rahmenlehrplans orientieren. Typische Kompetenzbereiche:

  • Fachkompetenz: Pädagogisches Wissen, Beobachtungs- und Dokumentationsfähigkeit, Kenntnisse der Bildungsbereiche
  • Methodenkompetenz: Angebote planen und durchführen, Raumgestaltung, Materialauswahl
  • Sozialkompetenz: Beziehungsgestaltung mit Kindern, Elternarbeit, Teamfähigkeit
  • Personale Kompetenz: Reflexionsfähigkeit, Belastbarkeit, Eigeninitiative, professionelle Haltung

Formulierungstipps

  • Beschreibe konkretes Verhalten, nicht Persönlichkeitseigenschaften: „Frau Müller plant ihre Angebote strukturiert und bereitet Materialien sorgfältig vor” statt „Frau Müller ist ordentlich.”
  • Zeige Entwicklung auf: „Im Vergleich zum ersten Halbjahr hat Frau Müller deutliche Fortschritte in der eigenständigen Gesprächsführung mit Eltern gemacht.”
  • Benenne Entwicklungsfelder sachlich: „Im Bereich der Beobachtungsdokumentation besteht weiterer Lernbedarf. Frau Müller wird im kommenden Halbjahr verstärkt an ihrer Beobachtungssystematik arbeiten.”
  • Stimme dich mit der Fachschule ab: Welche Formulare werden verwendet? Gibt es Notenstufen oder freie Beurteilungen? Kläre das vorab.

Keine Überraschungen

Die wichtigste Regel bei Beurteilungen: Nichts darf in der Beurteilung stehen, was nicht vorher im Gespräch thematisiert wurde. Wenn du regelmäßige Reflexionsgespräche führst und dokumentierst, schreibt sich die Beurteilung fast von selbst.

Die häufigsten Herausforderungen - und wie du ihnen begegnest

Zeitmangel: „Wann soll ich das alles machen?”

Wir hören von Kita-Leitungen immer wieder: Das ist die Frage Nummer eins. Und sie ist berechtigt. Praxisanleitung kostet Zeit - Zeit, die im Gruppenalltag fehlt.

Was hilft:

  • Feste Zeitfenster im Dienstplan verankern. Anleitungsgespräche sind keine Freizeit - sie gehören in die Arbeitszeit. Die meisten Bundesländer empfehlen mindestens zwei Wochenstunden für die Anleitung.
  • Vorlagen nutzen. Wenn du nicht jedes Gespräch, jeden Beobachtungsbogen und jede Beurteilung von Grund auf neu erstellen musst, sparst du erheblich Zeit. Strukturierte Vorlagen geben dir einen Rahmen, den du nur noch ausfüllen musst.
  • Die Leitung muss mitziehen. Wenn du als Leitung eine Kollegin als Praxisanleitung einsetzt, dann sorge dafür, dass sie die nötigen Freiräume bekommt. Praxisanleitung „on top” auf ein volles Gruppenpensum funktioniert nicht.

Rollenklarheit: Kollegin, Anleiterin, Bewerterin?

In der Praxis zeigt sich häufig: Praxisanleitungen stehen in einem echten Rollenkonflikt. Im Alltag arbeiten sie kollegial mit der Auszubildenden zusammen - und dann sollen sie eine Beurteilung schreiben. Das erzeugt Spannungen.

Was hilft:

  • Die Rollen von Anfang an transparent machen: „Ich bin deine Ansprechpartnerin im Alltag, ich begleite deine fachliche Entwicklung - und ja, ich schreibe auch deine Beurteilung. Das gehört zusammen.”
  • Professionelle Distanz wahren: Freundschaftliche Nähe macht es schwer, ehrliches Feedback zu geben. Wertschätzend ja, kumpelhaft nein.
  • Bei Konflikten die Leitung einbeziehen: Wenn die Beziehung zwischen Anleitung und Auszubildender belastet ist, braucht es eine dritte Person.

Motivationsprobleme bei der Auszubildenden

Nicht jede PiA-Kraft ist von Tag eins hochmotiviert. Manche merken im Laufe der Ausbildung, dass der Beruf nicht ihren Vorstellungen entspricht. Andere kämpfen mit der Doppelbelastung von Fachschule und Praxis.

Was hilft:

  • Ursachen verstehen: Liegt es an der Arbeit, an persönlichen Problemen, an der Fachschule? Ein offenes Gespräch ohne Vorwürfe ist der erste Schritt.
  • Realistische Erwartungen setzen: Eine PiA-Kraft im ersten Jahr ist keine fertige Fachkraft. Überforderung tötet Motivation zuverlässig.
  • Stärken sichtbar machen: Was kann die Auszubildende gut? Wo hat sie Fortschritte gemacht? Wer nur hört, was nicht funktioniert, verliert die Lust.

Zusammenarbeit mit der Fachschule

Die Lernortkooperation zwischen Kita und Fachschule funktioniert in der Praxis oft holprig. Unterschiedliche Erwartungen, wenig Kommunikation, Praxisaufgaben, die am Kita-Alltag vorbei gehen.

Was hilft:

  • Proaktiv Kontakt aufnehmen: Warte nicht, bis die Fachschule sich meldet. Frag nach dem Rahmenlehrplan, den Praxisaufgaben, den Beurteilungskriterien.
  • Praxisbesuche als Chance sehen: Wenn die Lehrkraft in die Kita kommt, ist das kein Kontrollbesuch - es ist eine Gelegenheit, die Ausbildung gemeinsam weiterzuentwickeln.
  • Probleme frühzeitig ansprechen: Wenn die Auszubildende Schwierigkeiten hat, informiere die Fachschule rechtzeitig. Nicht erst, wenn die Beurteilung negativ ausfällt.

Rechtlicher Rahmen: Was du wissen musst

Die PiA-Ausbildung ist landesrechtlich geregelt - das bedeutet, die konkreten Vorgaben unterscheiden sich je nach Bundesland. Als Leitung oder Praxisanleitung musst du die Regelungen deines Bundeslandes kennen.

PiA in allen 16 Bundesländern: Dauer, Praxisanteil, Anrechnung

Wie lange die PiA dauert, wie viel Zeit die Auszubildende bei dir in der Kita ist und ob du sie auf den Personalschlüssel anrechnen darfst, regelt jedes Land anders. Die Spanne bei der Anrechnung reicht von null in Thüringen bis zu 90 Prozent im dritten Jahr in Hamburg. Und Achtung: Nicht jedes Land nennt sein Modell „PiA”, Hamburg spricht von BWB, Hessen von PiVA, Mecklenburg-Vorpommern von der ENZ-Ausbildung.

BundeslandDauerPraxisanteil / Wochenstunden in der KitaAnrechnung auf den Personalschlüssel
Baden-Württemberg3 Jahre Vollzeit, 4 Jahre Teilzeitmindestens 2.000 Stunden Praxis; zwei Tage je Unterrichtswoche oder Praxisblöckeanteilig: bis zu 0,4 Stellenanteil in jedem Ausbildungsjahr; im 1. Jahr keine alleinige Tätigkeit in der Gruppe (Grundlage: Eckpunkte des Kultusministeriums, keine Rechtsnorm)
Bayern3 Jahre (§ 3 Abs. 2 FakO)2.400 Stunden praktische Ausbildung; zwei weitere Tätigkeitsfelder à mindestens 200 Std., davon 40 Std. Grundschuleja, ab dem 2. Studienjahr als pädagogische Ergänzungskraft; im 1. Jahr keine (Allgemeinverfügung des StMAS nach § 16 Abs. 6 i. V. m. § 17 AVBayKiBiG)
Berlin3 Jahre, Vollzeit oder berufsbegleitend (§ 2 Abs. 1 SozpädVO)Teilzeit: mindestens die Hälfte der ortsüblichen Wochenarbeitszeit (§ 4); Vollzeit 1.200 Std. Praktika (§ 17)anteilig: 14,5 bis 23 Wochenstunden; 5 Std. über TAAB finanziert (§ 11 Abs. 3 Nr. 2 VOKitaFöG)
Brandenburg3 Schuljahre, auch tätigkeitsbegleitend (§ 3 Abs. 2 FSSV)1.000 Std. über die Berufstätigkeit plus 200 Std. in einem anderen Arbeitsfeld; Beschäftigung mindestens halbe tarifliche Arbeitszeitja: ordnungsrechtlich als Fachkraft (§ 15 Abs. 1 Nr. 4 KitaPersV), finanzwirtschaftlich 70 % (§ 17 Abs. 1 Nr. 3)
Bremen3 Jahrezwei Tage Fachschule, drei Tage Praxis; Wochenstunden nicht verifiziertnein: keine landesrechtliche Anrechnung, für die Modellprojektphase ausdrücklich zurückgestellt
Hamburg (BWB)3 Jahremindestens 15 Wochenarbeitsstunden, meist 20 bis 25 (§ 5a APO-FSH)anteilig: 1. Jahr 30 % Zweitkraft, 2. Jahr 90 % Zweitkraft, 3. Jahr 90 % Erstkraft (Beschluss der Vertragskommission vom 05.06.2019)
Hessen (PiVA)3 Jahre, Förderung endet spätestens nach 36 Monatenlandesrechtlich nicht einheitlich; Aufteilung liegt bei der Fachschuleanteilig: mit Landesförderung 0 / 30 / 70 %; ohne Förderung bis 100 % (§ 25b Abs. 3 Nr. 1, § 25c HKJGB)
Mecklenburg-Vorpommern (ENZ)3 Jahrein der Regel drei Theorietage und zwei Praxistage je Woche oder Blockformanteilig ab Jahrgang 2023/2024: 1. und 2. Jahr keine, 3. Jahr 50 % (§ 14 Abs. 7 KiföG M-V)
Niedersachsenkein vergütetes PiA-Modell; vergütete Variante ist BEriT, Fachschule 3 Jahre Teilzeit / 2 Jahre Vollzeitcurricular 300 Std. Praxis je Fachschuljahr; geregelt ist nur „durchschnittlich mindestens 15 Stunden wöchentlich” (§ 30 NKiTaG)nein: Zusätzlichkeit ist Fördervoraussetzung (§ 30 NKiTaG); Ausnahme dritte Kraft in Krippengruppen (§ 11 Abs. 2)
Nordrhein-Westfalen3 Jahre; vierjähriges berufsbegleitendes Modell für 2027 geplantein bis drei Tage pro Woche, mindestens 18 Stunden pro Woche in der Praxisstelleanteilig: § 8a Abs. 3 PersVO (2. Jahr ein Drittel, 3. Jahr die Hälfte der Arbeitszeit); erhöht nach § 13 Abs. 1 PersVO (2. Jahr Hälfte, 3. Jahr zwei Drittel der Präsenzzeit, befristet bis 31.07.2030)
Rheinland-Pfalzberufsbegleitend 2 bis 3 Jahre; teilzeitschulisch 4 bis 5 Jahredrei Tage Einrichtung, zwei Tage Fachschule; Beschäftigung mindestens halbe Stellenein: Auszubildende sind weiteres Personal neben dem Personalschlüssel (§ 23 KiTaG); Praxisanleitungsdeputat 0,026 VZÄ je Praktikant:in
Saarland3 Jahre (seit 2019/20)drei Tage Schule, zwei Tage Praxiseinrichtung; Wochenstunden nicht verifiziertnein: außerhalb des Personalschlüssels, aber bezuschussungsfähig (§ 4 Abs. 4 SBEBG); Freistellung für die Anleitung nach § 4 Abs. 6
Sachsenkein praxisintegriertes Format im Landesrecht; Regelausbildung 3 Jahre Vollzeitdrei Blockpraktika (§ 58 Abs. 1 FSO), 1.320 Std. berufspraktische Ausbildungkeine Anrechnungsregel für Fachschul-Praktikant:innen; berufsbegleitend Auszubildende gedeckelt auf eine Person je 70 Plätze (§ 5a Abs. 7 SächsQualiVO)
Sachsen-Anhalt3 Jahre im Landesmodellprogramm (01.08.2022 bis 31.07.2026)Wochen-Praxisanteil nicht verifiziert; Anrechnungsbedingung „in der Regel acht Stunden an Tagen praktischer Tätigkeit”anteilig: 1. Jahr keine, 2. Jahr bis 30 %, 3. Jahr bis 70 % der Jahresarbeitsstunden (§ 21 Abs. 4 i. V. m. Abs. 2 KiFöG; Staffel in der Arbeitshilfe des Landesjugendamts)
Schleswig-Holstein3 Jahrein der Regel drei Unterrichtstage pro Woche, Rest Praxis; 1.320 Std. Praxiszeiten, davon mindestens 640 in den ersten beiden Jahrenanteilig ohne Prozentsatz: 1. Jahr keine; ab 2. bzw. 3. Jahr Gleichstellung als zweite Kraft, nicht als Fachkraft (§ 28 Abs. 4 KiTaG i. V. m. § 4 Nr. 1 PQVO)
Thüringen3 Jahre (seit 2019)drei Tage Schule, zwei Tage Praxis; 1.680 Std. berufspraktische Ausbildungnein, auch nicht anteilig (§ 16 Abs. 6 ThürKigaG); stattdessen 1.200 Euro monatlich je Ausbildungsplatz (§ 28 ThürKigaG)

Stand der Prüfung: September 2026. Die Primärquellen je Land stehen in den Quellenangaben; die Qualifikationsregeln deines Landes findest du auf der jeweiligen Seite unter Qualifikations-Verordnungen aller Bundesländer.

Was du verbindlich klären musst

  • Vertrag und Vergütung: Welche tarifliche oder trägerspezifische Regelung gilt?
  • Praxisanleitung: Welche Qualifikation, Berufserfahrung und Fortbildung verlangt die Ausbildungsordnung?
  • Ausbildungsplan: Welche Lernziele und Nachweise fordert die Fachschule?
  • Personalschlüssel: In welchem Umfang darf die PiA-Kraft in welchem Ausbildungsjahr angerechnet werden?
  • Aufsicht: Welche Aufgaben darf sie unter welchen Bedingungen übernehmen?
  • Status: Handelt es sich um PiA, ein Berufspraktikum, ein schulisches Praktikum oder eine berufsbegleitende Ausbildung?

Landesrecht vor Faustregeln

Übernimm keine Anforderungen aus einem anderen Bundesland. Nutze die aktuelle Ausbildungsordnung deines Landes, die Vereinbarung mit der Fachschule und die Personalverordnung gemeinsam. Auch Bezeichnungen und Anrechnungsregeln können sich ändern.

Qualifikationsstufen und Aufsichtspflicht: Was viele Leitungen nicht wissen

Eine Frage, die in der Praxis häufig auftaucht: Welche Qualifikationsstufe darf eigenständig eine Gruppe betreuen - und ab wann muss eine Fachkraft danebenstehen?

Die Antwort ist bundeslandabhängig und in Ausbildungs- und Personalvorschriften geregelt. Ausbildungsjahr, nachgewiesene Kompetenzen, Aufsichtssituation und die konkrete Landesregel können dabei zusammenspielen. Behandle die PiA-Kraft deshalb nicht allein aufgrund ihres Ausbildungsjahres wie eine voll ausgebildete Fachkraft.

Wichtig für dich als Leitung: Prüfe die aktuelle Fassung der Qualifikations- und Personalverordnung deines Bundeslandes und stimme dich mit deinem Träger ab, bevor du PiA-Kräfte in eigenverantwortlichen Situationen einsetzt. Bei verbleibenden Fragen klärt der Träger die Auslegung mit der zuständigen Aufsichts- oder Landesstelle.

Anleitungszulagen: Wer bekommt was?

In vielen Einrichtungen ist unklar, ob und in welcher Höhe Praxisanleiterinnen eine Zulage erhalten. Die Antwort hängt von Tarifvertrag und Träger ab:

  • TVöD SuE: Prüfe gemeinsam mit Personalstelle oder Gewerkschaft, ob Tarifvertrag, Dienstvereinbarung oder eine freiwillige Trägerregelung eine Zulage vorsieht. Aus der bloßen Übernahme der Anleitung lässt sich keine einheitliche Monatszahlung ableiten.
  • AVR Caritas / AVR Diakonie: Enthalten zum Teil eigene Regelungen zur Anleiterprämie - überprüfe die aktuelle Fassung des Anhangs zu deinem Tarifwerk.
  • Freie Träger ohne Tarifbindung: Keine automatische Zulagenregelung. Was im Arbeitsvertrag steht, gilt.
  • Bundeslandspezifisch: Einige Bundesländer gewähren Kitas Zuschüsse für die Ausbildungsleistung - diese fließen aber in der Regel an den Träger, nicht direkt an die Praxisanleitung. Informiere dich bei deinem Landesjugendamt oder Trägerverband, ob für dein Bundesland entsprechende Fördermittel existieren.

Praxistipp: Wenn du eine Kollegin als Praxisanleitung einsetzt, kläre vorab schriftlich mit dem Träger, ob und in welchem Umfang eine Zulage gezahlt wird. Das verhindert Enttäuschungen - und zeigt der Praxisanleitung, dass ihre Arbeit auch finanziell anerkannt wird.

Wichtig: Informiere dich bei deinem Landesjugendamt, deinem Träger oder der zuständigen Fachschule über die konkreten Vorgaben in deinem Bundesland. Die hier genannten Informationen dienen der Orientierung und ersetzen keine rechtsverbindliche Auskunft.

Warum sich gute Praxisanleitung doppelt auszahlt

In Zeiten des Fachkräftemangels ist PiA mehr als ein Ausbildungsmodell - es ist ein Instrument der Fachkräftegewinnung. Und die Praxisanleitung ist der entscheidende Faktor dafür, ob es funktioniert.

Die Rechnung ist einfach

Wenn eine PiA-Kraft nach der Ausbildung in deiner Kita bleibt, kennt sie Team, Kinder, Familien und Abläufe bereits. Die Einarbeitung neuer Mitarbeiterinnen fällt dadurch anders aus als bei einer externen Neueinstellung.

Eine PiA-Kraft, die sich alleingelassen fühlt, bricht die Ausbildung ab oder wechselt nach dem Abschluss in eine andere Einrichtung. Jahre der Investition - umsonst.

Der Ruf deiner Einrichtung

Fachschulen wissen genau, welche Kitas ihre Auszubildenden gut begleiten - und welche nicht. Ein guter Ruf als Ausbildungseinrichtung bedeutet: Du bekommst die besten Bewerberinnen. Ein schlechter Ruf bedeutet: Die Fachschule schickt niemanden mehr.

Qualität im Team

Gute Praxisanleitung entwickelt nicht nur die Auszubildende weiter - sie entwickelt auch die Praxisanleitung selbst. Wer regelmäßig reflektiert, Feedback gibt und sich mit pädagogischen Fragen auseinandersetzt, wird fachlich besser. Dieser Effekt strahlt ins gesamte Team aus.

Struktur schlägt Improvisation

Vielleicht erkennst du dich in einem dieser Sätze wieder:

  • „Ich leite zum ersten Mal eine PiA-Kraft an und weiß nicht, wo ich anfangen soll.”
  • „Die Fachschule fragt nach einem Ausbildungsplan - und ich habe keinen.”
  • „Ich möchte gute Anleitungsgespräche führen, aber mir fehlt die Struktur.”
  • „Die Beurteilung steht an, und ich sitze vor einem leeren Blatt.”

All diese Situationen haben eines gemeinsam: Es fehlt nicht an Kompetenz oder Motivation - es fehlt an Struktur und Vorlagen, die dir die Denkarbeit abnehmen.

Genau dafür haben wir unser Praktikanten-Anleitungs-Paket entwickelt: 22 praxiserprobte Vorlagen, die den gesamten Ausbildungsprozess abdecken - vom Vorbereitungstelefonat über strukturierte Reflexionsgespräche bis zur kompetenzbasierten Beurteilung. Für jede Praktikumsart geeignet, von PiA über das Anerkennungsjahr bis zum Orientierungspraktikum.

Damit du deine Zeit dort investieren kannst, wo sie am meisten zählt: in die Begleitung deiner Auszubildenden.

Praxisanleitung als Investition

Die praxisintegrierte Ausbildung ist ein wichtiger Baustein der Fachkräftegewinnung. Ihr Potenzial entfaltet sie nur mit verlässlicher Praxisanleitung.

Das bedeutet:

  • Ein durchdachter Ausbildungsplan, der Orientierung gibt und mitwächst
  • Regelmäßige Reflexionsgespräche, die echte Lernprozesse anstoßen
  • Faire, kompetenzbasierte Beurteilungen, die Entwicklung sichtbar machen
  • Zeitliche Ressourcen, die im Dienstplan verankert sind
  • Klare Rollenverteilung und Rückhalt durch die Leitung

Wer Praxisanleitung ernst nimmt, gewinnt nicht nur eine gut ausgebildete Fachkraft - sondern stärkt die pädagogische Qualität der gesamten Einrichtung.


Quellenangaben

Ausbildung und Praxisanleitung

  1. Weiterbildungsinitiative Frühpädagogische Fachkräfte: Praxisanleitung in Kindertageseinrichtungen
  2. Kultusministerkonferenz: Rahmenvereinbarung über Fachschulen
  3. Bundesagentur für Arbeit: Erzieher/in - Ausbildungsaufbau und Vergütung
  4. DGUV KinderKinder: Praktikum in der Kita
  5. Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände: TVAöD - Besonderer Teil Pflege
  6. Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände: TVPöD

Schutz und Einsatzgrenzen

  1. Bundesministerium der Justiz: Jugendarbeitsschutzgesetz
  2. Bundesministerium der Justiz: § 72a SGB VIII

Personal und Fachkräftesituation

  1. Fachkräftebarometer Frühe Bildung: Fachkräftebarometer 2025
  2. Bundesministerium der Justiz: § 72 SGB VIII - Mitarbeiter, Fortbildung

Hinweis: Ausbildungsrecht, Personalschlüssel, Aufsicht und Vergütung unterscheiden sich nach Bundesland, Tarif und Träger. Prüfe für eine verbindliche Entscheidung die aktuell geltenden Vorschriften und Vereinbarungen deiner Einrichtung.

Landesrecht PiA (Stand der Prüfung 09/2026)